Kurz gesagt: Stück für Stück ist besser als alles auf einmal. Dein Gehirn liebt Routinen. Wenn du zu festen Zeiten lernst, schaltet dein Gehirn automatisch in den „Lernmodus“. Das macht es leichter, sich zu konzentrieren und du kämpfst weniger gegen den inneren Schweinehund. Wenn du jeden Tag ein bisschen lernst, vermeidest du Tage, an denen du plötzlich sehr viel auf einmal erledigen musst, weil du alles frühzeitig im Blick hast. An Tagen ohne Hausaufgaben kannst du dich stressfrei und in Ruhe auf Dinge vorbereiten. Nach erledigter Lernzeit kannst du deine Freizeit richtig genießen, weil du weißt, dass nicht irgendwann ein riesiger Berg von Arbeit auf dich wartet. Wenn man kurzfristig und immer nur das nötigste lernt, landet vieles im Kurzzeitgedächtnis. Auf Dauer vergessen wir das Gelernte dann wieder und oft entsteht auch Stress, wenn eine Prüfung schon ganz kurz bevorsteht und man noch nicht angefangen hat. Wenn du verteilt in mehreren kleinen Einheiten lernst, hat dein Gehirn Zeit, Informationen zu verknüpfen und zu verarbeiten – oft sogar im Schlaf!
Deine Lernzeit hängt von deiner Klassenstufe ab. Wenn du dich für HomeworkBuddy anmeldest, bekommst du passende Vorschläge für die Länge deiner Lernzeit. Sie liegt meistens zwischen 30 und 90 Minuten. Du kannst deine Lernzeit aber auch individuell eingeben.
Der Check-In, eine Startaktivität und Pausen, die dir dein Buddy nach konzentrierten Arbeitsphasen vorschlägt, gehören zu deiner Lernzeit. Wir wissen, dass du mit einem klaren Kopf, viel besser lernen kannst. Darum schlägt dein Buddy immer nach spätestens 25 Minuten eine kurze Pause vor. Wenn du eine Pause machen möchtest, bevor dein Buddy es dir vorschlägt oder mehr Pausen machen willst, wird dir dein Buddy Bescheid geben, dass deine Lernzeit so lange angehalten wird.
Kurz gesagt: wer ein Gefühl benennt, kann es besser steuern. Wenn wir einem Gefühl einen Namen geben, wird die Aktivität der Amygdala, dem „Alarmsystem“ im Gehirn, nachweislich reduziert – wir fühlen uns weniger überwältigt. Statt impulsiv zu handeln, gewinnen wir durch das Benennen Distanz und können bewusster reagieren. Das hilft uns, uns selbst und auch andere besser zu verstehen und mit schwierigen Situationen umzugehen. Beim Check-In übst du das Benennen deiner Gefühle regelmäßig, sodass es immer einfacher wird. Zum Check-In kommst du immer automatisch, wenn du deine Lernzeit startest.
Die Check-In-Aktivitäten sind so gestaltet, dass sie helfen mit den Emotionen des Tages umzugehen. Wenn man wütend, gestresst oder traurig ist, kann man sich nicht richtig auf die Hausaufgaben und das Lernen konzentrieren. Es ist gut, ausgeglichen und mit klarem Kopf zu lernen. Dafür helfen unter anderem Aktivitäten wie Tapping, Journaling oder Atmung. Je nach dem welches Gefühl du im Check-In benennst, werde andere passende Aktivitäten vorgeschlagen.
Auf den Timeout Inseln findest du alle Aktivitäten, die beim Check-In vorgeschlagen werden und mehr. Hier sind auch passende Aktivitäten für die Pause zu finden. Insgesamt gibt es 9 Timeout Inseln. Egal ob du Bewegung brauchst oder dich entspannen willst, hier gibt es alles von Tapping über Journaling bis Yoga und etwas zu Lesen. Auf der Buddy Insel sind Carlos, Coa und Sunny zuhause und es gibt einen Zufallsgenerator, falls du dich nicht zwischen den Aktivitäten entscheiden kannst. Auf der Insel der Inspiration gibt es einen Baum, dessen Blätter für dich einen Spruch des Tages bereit halten, wenn du darauf klickst.
Tapping ist eine Entspannungstechnik, bei der man mit den Fingern sanft auf bestimmte Punkte am Körper klopft, zum Beispiel im Gesicht oder am Oberkörper. Dabei konzentriert man sich oft auf ein Gefühl, ein Problem oder einen belastenden Gedanken. Tapping hilft, Stress zu reduzieren, sich zu beruhigen und Gefühle besser zu regulieren.
Journaling bedeutet Gedanken, Gefühle, Erlebnisse oder Ziele aufzuschreiben. Es ist ähnlich wie Tagebuchschreiben, aber oft geht es weniger darum, nur Ereignisse festzuhalten, sondern mehr darum, sich selbst besser zu verstehen, Stress abzubauen und Gedanken zu ordnen. Dafür bekommst du immer unterschiedliche Fragen, zu denen du dir Gedanken machen kannst.
Unsere Atmung beeinflusst direkt unser Nervensystem, Stresslevel, Konzentration und sogar unser emotionales Gleichgewicht. Flaches, schnelles Atmen – typisch bei Stress – sendet dem Gehirn Gefahrensignale und hält den Körper in einem Zustand erhöhter Anspannung. Durch langsames, tiefes Atmen aktivieren wir das parasympathische Nervensystem, was Ruhe und Fokussierung fördert. Umgekehrt können wir durch bestimmte Atemtechniken auch aufgeweckter werden, wenn wir uns müde und unkonzentriert fühlen.
Das Homeboard ist das Herzstück von HomeworkBuddy. Hier kannst du deine Hausaufgaben übersichtlich organisieren. Im Homeboard hast du 3 Spalten: ‚Heute‘, ‚Bald‘ und ‚Langfristig‘. ‚Heute‘ zeigt dir alle Aufgaben, die du dringend bis morgen erledigen musst. ‚Bald‘, alle Aufgaben für die nächsten Tage und ‚Langfristig‘, alle Aufgaben die in den nächsten 2 Wochen anstehen. So hast du immer den Überblick, was zuerst erledigt werden muss. Du kannst auch Aufgaben anlegen, die wiederholt wiederkommen sollen, wie z.B. Vokabellernen oder die Schulranzenpackhilfe aktivieren, welche dir eine Liste von Dinge für den nächsten Tage erstellt, damit du alles dabei hast, was du brauchst.
Der Fokustimer hilft dir in kurzen konzentrierten Einheiten zu lernen. Je nach Klassenstufe erinnert er dich nach spätestens 25 Minuten eine 5-Minuten-Pause zu machen. Dadurch bleibt die Konzentration länger erhalten und der Kopf wird nicht überfordert. Die Pausen helfen dabei, neue Energie zu sammeln. Außerdem fällt es leichter anzufangen, weil die Lernzeit überschaubar ist. So kann man motivierter und konzentrierter arbeiten.
Klassenarbeiten trägst du im Klassenarbeitskalender ein. Sie erscheinen dann rechtzeitig vorher automatisch auf deinem Homeboard. Ähnlich wie beim Erstellen einer anderen Aufgabe, gibst du Themen für die Klassenarbeit ein, machst aber beim Bearbeiten des Post-Its ‚Klassenarbeit‘ auch eine kurze Selbsteinschätzung zu den Themen, die drankommen. Diese kann dir helfen herauszufinden, wofür du welche Vorbereitungszeit einplanen solltest und was du mehr oder weniger üben musst.
Um diese Funktion zu nutzen, muss ein detaillierter Stundenplan mit Fächern angelegt werden. Nur so können den Fächern Materialien zugeordnet werden. Die Schulranzenpackhilfe aktiviert man zuerst in Elternaccount, entweder beim Onboarding oder später in der oberen Menüleiste. Wenn sie dort aktiviert ist, findet man sie im Eltern- und Schüleraccount in der oberen Menüleiste. Wenn du auf den Schulranzen klickst, bekommst du für die jeweiligen Tage deine Fächer angezeigt. Hier trägst du jeweils ein, was du brauchst. Die Packhilfe übernimmt die Einträge dann für jede weitere Woche. Du musst die Eintragungen aber für jeden Wochentag einmal ausfüllen, da die Erfahrung zeigt, dass man nicht an jedem Tag für jedes Fach das gleiche braucht.
Ein Projektboard funktioniert so wie auch das Homeboard, ist aber für längere Projekte gedacht, die mehrere Arbeitsschritte und auch mehrere Termine beinhalten. Musst du zum Beispiel eine Präsentation halten und hast einen Abgabetermin für die erste Gliederung, einen für das Handout und einen Termin fürs Halten der Präsentation, eignet sich ein Projektboard um die Aufgaben dort in einzelnen Arbeitsschritten übersichtlich darzustellen. Für kleinere Projekte reicht es oft auch eine einfache Aufgabe im Homeboard anzulegen.
Wenn du regelmäßig deine Lernzeiten machst, sammelst du automatisch Sterne, Sternschnuppen und Galaxien. Sie zeigen dir deine Erfolge beim Lernen an und an ihnen siehst du, was du schon alles geschafft hast. Für eine Lernzeit bekommst du einen Stern. Wenn du alle 5 Lernzeiten in einer Woche geschafft hast, bekommst du eine Sternschnuppe. Wenn du alle Lernzeiten in einem Monat geschafft hast, bekommst du eine Galaxie. Wir sind gespannt wie viele zu sammeln kannst und freuen uns auf deine Erfolge.
